Ashas Geburtstag

Juni 20, 2008 von nelehansen

Meine Mitbewohner: Asha, Mercedes und Meagan.

 

Jordan und Daniel

Tasmanien

Juni 20, 2008 von nelehansen

 

 

 

 

 

 

No cake, no spoon – oder auf der Suche nach der interkulturellen Kompetenz

April 28, 2008 von nelehansen
Nach einer anstrengenden Surfstunde freue ich mich auf einen ordentlichen Cappuchino, der wie schon erwaehnt in Australien wirklich gut ist. Am Maroubra-Beach hantiert ein kleiner Asiate vielversprechend an einer Cappuchino-Maschine rum und ein paar Riesencookies lachen mich an: „Can I get a cake and a cappuchino, please?“ frage ich, in wahrscheinlich nicht perfektem und akzentfreiem, aber doch allgemein verstaendlichen Englisch. „No cake“, blafft der Asiate in der Bude zurueck. Hmm, ok, no cake. Aber vor ihm liegen doch genug Kekse. Ich versuche es noch einmal. „Can I get a cake and a small cappuchino, please?“. „Yes“. Aha.
Also einen Keks gibt es nur zu einem kleinen Cappuchino?

Ich versuche den Geheimnissen der interkulturellen Kompetenz auf die Schliche zu kommen. Was mag in ihm vorgehen? Meint er, ein Cappuchino reicht? Noch ein Keks dazu ist absolut uebertrieben? Aber wenn ich mich nicht ganz vertue, sind die Chinesen inzwischen auch zur freien Marktwirtschaft uebergegangen und ihm muesste es nur recht sein, mir einen Keks zu einem Cappuchino zu verkaufen. Also warum nur ein kleiner Cappuchino? Egal. Er gibt mir meinen Cappuchino, dazu meinen Keks. Da ich zur Kategorie der Cappuchino-Schaum-Loeffler gehoere, brauche ich, um in den vollen Cappuchino-Genuss zu kommen, natuerlich einen Loeffel. „Can I get a spoon, please?“, frage ich. „No spoon“, seine Antwort. Hab ich irgendein Begruessungsritual vergessen, ihn in seiner Ehre verletzt, in dem ich nach einem Loeffel frage? So abwegig erscheint mir die Frage nach einem Loeffel zu einem Cappuchino eigentlich auch nicht. „No spoon“, sagt er noch einmal. No cake, no spoon und keine Ahnung, was in ihm vorgeht. Bleibt mir nur noch ein „Relax mate, try to be a bit more friendly next time“, zum Abschied. Ich kann schliesslich nicht vor jedem Cappuchino den ich bei einem Asiaten bestelle, zehn Buecher waelzen, um zu verstehen, wie ich meinen Cappuchino am besten bestelle. Bei 242 verschiedenen Kulturen in Australien und damit 242 verschiedenen Moeglichkeiten, einen Cappuchino zu bestellen, wuerde ich somit gnadenlos verdursten. Ausserdem: Warum eigentlich ich? Ich bin Auslaender. Er auch. Kann er sich ja auch anpassen. Genauso wie ich mein Ziel nicht aus den Augen verliere, den Asiaten die westliche Kultur zu vermitteln, sich die Nase zu putzen anstatt rumzuschniefen! Ich reiche ihnen einfach freundlich ein Taschentuch. Ist das etwa keine interkulturelle Kompetenz?

 

Von Cappuchinos und Teekannencocktails…

April 11, 2008 von nelehansen

Nach einem anstrengenden Uni-Tag haben wir gestern ein paar Caf’es in Surry Hills ausgetestet.

Die Australier haben einfach den weltbesten Cappuchino! Und die besten Bars…

 

Juchu, in Sydney!

April 11, 2008 von nelehansen

Nach einigen besorgten Nachrichten im Studivz nur zur Beruhigung: Ich bin noch nicht vom Hai gefressen worden, die 20cm
Spinnen laufen auch nur bei uns im Garten rum und bislang nicht in meinem Bett und die Monsterfledermaeuse flattern auch nur ums Haus rum. Unsere Fenster sind viiel zu klein:)

Unsere netten kleinen Mitbewohner sind inzwischen auch fast alle tot, wir haben Wasser und Strom und sogar unsere Muelltonne gefunden. Inzwischen kann man unser Haus sogar echt als Haus bezeichnen.

Fotos kommen bald!